Photovoltaik: Die Million wurde geknackt

Als Ende November die millionste Solarstromanlage in Betrieb genommen wurde, war das nur eine konsequente Weiterentwicklung des schnellen Wachstums der Branche in den letzten Jahren. Aufgrund des wachsenden Energiebedarfs sowie staatlicher Beschlüsse und Subventionen, hat sich Photovoltaik zu einer tragenden Säule in der Energieversorgung etabliert. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil am  Bruttostromverbrauch Deutschlands von 3 auf 10 Prozent wachsen.

Doch die Branche steht wegen sinkener Preise und Kapazitätsüberschuss vor einer Konsolidierung, die Konkurrenz ist in den letzten Jahren immer größer geworden.

Um dennoch langfristig bestehen zu können, ist es für Firmen vom Großhändler bis zum Projektierer wichtig, durch Optimierung ihrer Prozesse und Arbeitsabläufe die Marktposition zu verteidigen.

 

Anforderungen an die Errichter

Die Folgen der rasanten Entstehung des Marktes haben viele Errichterbetriebe hautnah zu spüren bekommen: Wurden in früheren Zeiten pro Monat eine oder zwei Heizungsanlagen verkauft und installiert, so sind aufgrund der immensen Nachfrage und der gewachsenen Betriebsgröße nun mehrere Projekte pro Woche abzuwickeln. Da bleibt die "Zettelwirtschaft" schon mal stecken, wenn Kommissionen zusammengefasst werden, wenn der Lieferant zwei Bestellungen auf einmal liefert oder der Lagerwert auf einmal das zehn- oder zwanzigfache von früheren Werten beträgt.

Viele gewachsene Handwerksbetriebe kommen mit ihrer klassischen Herangehensweise an Projekte nicht mehr aus. Sie befinden sich auf einmal mitten im Projektgeschäft und kommen mit Aufmaß und Co. nicht weit. Der Kunde will einen Projektpreis haben und nicht wissen, was der Meter Heizungsrohr kostet. Für Ihre interne Kalkulation ist aber genau das ebenso wichtig wie folgende Fragen:

  • Welches Material benötige ich, wie viel bestelle ich, was ist noch im Lager und welcher meiner Lieferanten gibt mir den besten Preis dafür?
  • Wie viele Arbeitsstunden benötigt die Projektierung, die interne Planung sowie die Ausführung?
  • Welche Mitarbeiter mit welchen Ausbildungen und Qualifikationen brauche ich?
  • Bis wann können wir überhaupt die Projektierung abgeschlossen haben? Und stimmt das mit den Kundenwünschen überein oder benötigen wir unter Umständen weitere Unterstützung von externen Unternehmen? Und wenn ja: Welche Auswirkungen hat das auf meine Kalkulation?

Neue Aufgaben für Geschäftsführer

Auf den Geschäftsführer kommen völlig neue Aufgaben zu: "Management durch Kontoauszug" ist hier kein Erfolg versprechender Weg. Es müssen Bilanzen erstellt werden, wo früher die Einnahmen-Überschussrechnung ausreichte. Die Banken wollen nun zeitnah aktuelle Zahlen (BWA, Betriebswirtschaftliche Auswertungen) sehen und die Außenstände können auch nicht mehr in einer ruhigen halben Stunde pro Woche nachtelefoniert werden.

Neue Aufgaben für Disponenten

Sie sorgen dafür, dass immer die richtige Menge Material da ist und dass die besten Leute auf der jeweils für sie optimalen Baustelle sind. Klingt einfach, oder?

Um Leerzeiten zu vermeiden ist es wichtig, immer genau zu sehen, welche Mitarbeiter mit welchen Ressourcen (z. B. Fahrzeugen, Spezialwerkzeug) für welche Kommissionen auf welchen Baustellen eingesetzt werden. Ebenso ist eine zeitnahe Rückmeldung bei erkennbaren Verschiebungen (z. B. Verlängerung aufgrund von Regen um einen Tag) notwendig, um die Auswirkungen auf die restlichen Terminketten schnell zu erkennen.

Wenn ein Lieferant einen Liefertermin verschiebt, dann hat dies Auswirkungen auf nahezu alle Unternehmensbereiche: Geplante Einsätze verschieben sich, Rechnungen können später gestellt werden, die Zahlung des Kunden kommt später und weitere Bauvorhaben können unter Umständen nicht zum zugesagten Termin realisiert werden.

Hier reicht der gute alte Terminkalender ebenso wenig aus wie eine Magnet-Plantafel ("Whiteboard").

Mit unseren Lösungen bringen Sie Mitarbeiter, Ressourcen und Materialien "unter einen Hut" und können auf Knopfdruck die Auswirkungen von Verschiebungen betrachten.

Neue Herausforderungen für Buchhalter

Das Bild des Buchhalters hat sich auch verändert wie kaum ein anderes in der PV-Branche: Aus dem Halbtagsjob ist nun ein komplexes Controlling geworden.

  • Die Geschäftsführung muss wissen, wann welche Zahlungen eingehen oder geleistet werden.
  • Der Steuerberater braucht Informationen zum Abrechnungsstand pro Projekt: "Welche Leistungen wurden erbracht, aber noch nicht berechnet?" ist ebenso eine Frage wie "Wo haben wir bereits Abschläge erhalten, aber noch nicht alle Leistungen erbracht?"
  • Der Einkauf braucht aktuelle Umsätze und offene Posten für seine Verhandlungen mit Lieferanten

Wir haben diese und andere Herausforderungen für Buchhalter gelöst und somit 40% mehr Produktivität geschaffen - zu gleichen Personalkosten!

Projekte der Photovoltaik einfach abrechnen

Viele Unternehmen schildern uns, dass die Abrechnung von Photovoltaik-Projekten nicht immer einfach ist. Die Zeit zwischen Erbringung der Leistung und Erstellung der Rechnung ist oft zu lang. Gründe hierfür sind: Viele Außendienst-Termine der Techniker, ein umständliches Berichtswesen (oft handschriftlich) sowie unklarer Projektstatus für den Innendienst. Mit Steps Business Solution für Photovoltaik sind Sie in der Lage, diese und andere Aufgabenstellungen auf Knopfdruck zu lösen.